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Im eller in dem? Et forsøg på en skalar forklaring
Author(s) -
Mads Christiansen
Publication year - 2008
Publication title -
tidsskrift for sprogforskning
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 1902-8504
pISSN - 1603-5925
DOI - 10.7146/tfs.v6i1.1672
Subject(s) - humanities , philosophy , physics , political science
Das Thema dieser Arbeit ist die Verschmelzung von Präposition und bestimmtem Artikel im Deutschen. Vor dem Hintergrund der These, die Wahl zwischen der Verschmelzung und der analytischen Präposition-Artikel-Verbindung sei von den unterschiedlichen Referenz-eigenschaften der beiden Möglichkeiten abhängig, soll untersucht werden, ob sich der Gebrauch von im und in dem anhand eines skalaren Beschreibungsmodells erklären lässt. Grundlegend wird davon ausgegangen, dass die analytische Präposition-Artikel-Verbindung eine eindeutigere Referenz ausdrückt als die Verschmelzung.Den Ausgangspunkt des skalaren Beschreibungsmodells bilden Hartmanns Behandlung von generischer und spezifischer Interpretation des bestimmten Artikels (Hartmann 1978) und seine Behandlung von phorischer Kraft (Hartmann 1980). Es soll der Versuch unter-nommen werden, den spezifischen Anwendungsbereich, der ein besonderes Problem darstellt, in Unterkategorien aufzuteilen, die den Gebrauch der beiden Möglichkeiten beschreiben.Dies geschieht anhand des Begriffs “Spezifikationsgrad“, worunter der Grad der “Referenzeindeutigkeit“ einer Verschmelzung bzw. einer analytischen Präposition-Artikel-Verbindung verstanden wird. Der Spezifikations-grad lässt sich anhand so genannter “Spezifikations-faktoren“ festlegen. Abhängig von der Art und der Kombination der Spezifikationsfaktoren wird zwischen niedrigstem, mittlerem und höchstem Spezifikationsgrad unterschieden.In den zum niedrigsten Spezifikationsgrad gehörenden Beispielen erweist sich die Verschmelzung, in den zum höchsten Spezifikationsgrad gehörenden Beispielen die analytische Präposition-Artikel-Verbindung als obliga-torisch, während im mittleren Spezifikationsgrad eine Variationsmöglichkeit besteht

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