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PARTIZIPATIVE MUSEUMSARBEIT IM FHXB FRIEDRICHSHAINKREUZBERG MUSEUM IN BERLIN
Author(s) -
Martin Düspohl
Publication year - 2017
Publication title -
muzealnictwo
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.101
H-Index - 1
eISSN - 2391-4815
pISSN - 0464-1086
DOI - 10.5604/01.3001.0009.8345
Subject(s) - political science , humanities , art
Im vorliegenden Aufsatz werden am Beispiel desFHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums in Berlin Chancenund Risiken partizipativer Museumsarbeit diskutiert. WelcheKonsequenzen hat es, wenn Museumsdirektoren und -kuratorenganz oder teilweise Entscheidungskompetenzenan die Zielgruppen abtreten, die sie erreichen möchten?Wird ihre Expertise entwertet, wenn über Inhalteund Gestaltung von Ausstellungen – zumindest teilweise– das Publikum entscheidet? Oder kann das Museumals (in der Regel) öffentlich finanzierte Einrichtung imWege von Partizipation und Inklusion mehr Akzeptanz undLegitimation bekommen? Diese Fragen werden diskutiertunter Heranziehung eines Strategie-Modells, das die kalifornischeMuseumspraktikerin und -theoretikerin Nina Simon entwickelthat. Sie identifiziert vier verschiedene Ausrichtungenpartizipativer Museumsarbeit, die sich im Grad der Abgabevon Entscheidungskompetenz und Deutungshoheit unterscheiden,aber jeweils für sich Sinn machen. In derAusstellungstätigkeit des Friedrichshain-Kreuzberg-Museumswurden in den vergangenen Jahren diese Modelle praktischerprobt – allerdings im „try and error“-Verfahren. Wichtig ist,dass sich die Museumsverantwortlichen im Vorhinein darüberverständigen, welche Ziele sie mit Partizipation verbinden undwie sie den Beteiligungsprozess gestalten wollen

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