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Warum Vielfalt eine enorme Herausforderung darstellt
Author(s) -
Irina Diel
Publication year - 2017
Publication title -
international dialogues on education
Language(s) - German
Resource type - Journals
ISSN - 2198-5944
DOI - 10.53308/ide.v4i1.115
Subject(s) - political science , humanities , philosophy
In der Bildungslandschaft bzw. Erziehungswissenschaft stellen die Begriffe Heterogenität, Vielfalt und/oder Diversity inzwischen ein vielbeachtetes, wichtiges Themenfeld mit einer breiten Plattform an interkulturellen Ansätzen und/oder pädagogischen Konzepten dar. Auf dem Hintergrund einer heterogenen Gesellschaft geht es dabei hauptsächlich um den Umgang mit Unterschieden, um einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, in dem man laut Adorno (1944) „ohne Angst verschieden sein kann“ (Adorno, 1944, S. 113f.). In den gegenwärtig unübersichtlichen Zeiten lernen wir Vielfalt mehr denn je als enorme Herausforderung kennen, wobei – wie etwa die Flüchtlingskrise, der Brexit, das Anwachsen an Rechtspopulisten uns zeigt – kann der Umgang mit Vielfalt neben der Bereicherung für viele auch eine Überforderung bedeuten. Die Gefühle der Unsicherheiten in vielen Ländern Europas stellen das Diversity Management bzw. den Umgang mit Vielfalt auf die Probe. Kann Vielfalt zu viel sein? Wenn ja, wie geht man damit um? Dieser Artikel greift das Thema Vielfalt als Dilemma auf und richtet den Focus auf die Wechselwirkung zwischen gemanagter und gelebter Diversity. Dabei wird auf die Rolle der Transformationsfähigkeit eingegangen.

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