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Das Worden-Passiv als syntaktische Verstärkung im Deutschen
Author(s) -
Karmen Teržan
Publication year - 1990
Publication title -
linguistica
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.134
H-Index - 1
eISSN - 2350-420X
pISSN - 0024-3922
DOI - 10.4312/linguistica.30.1.69-99
Subject(s) - art , humanities
Zur Problematik des althochdeutschen und mittelhochdeutschen Passivs* Auf der frühesten Entwicklungsstufe, welche durch schriftliche Überlieferung belegt werden kann, d.h. in der althochdeutschen Zeit (Ahd.), wurde das Passiv mit Hilfsverben "sein" (ahd. uuesan/wesan) oder "werden", (ahd. uuerdhan/werdan) und dem Partizip II gebildet. Als altere Variante gilt die wesan-Periphrase; das Hilfsverbum werdan aber hat sich etwas spater, jedoch noch in der vorliterarischen Periode, aus dem urspriinglichen Aspektsystem losgelöst, urn sich im System der Genera Verbi zu integrieren, und hat schon im Althochdeutschen als eines der Hilfsverben zur Bildung des Passivs Fuss gefasst. (Nach z. B. OEberg 1907, Valentin 1986).

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