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Die Reporterin Alice Schalek an der Adria
Author(s) -
Mira Miladinović Zalaznik
Publication year - 2016
Publication title -
acta neophilologica
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.259
H-Index - 2
eISSN - 2350-417X
pISSN - 0567-784X
DOI - 10.4312/an.49.1-2.127-138
Subject(s) - humanities , art , political science , philosophy
Im vorliegenden Beitrag wird die Berichterstattung der einzigen Reporterin, die im Ersten Weltkrieg an die Front geschickt wurde, analysiert. Es handelt sich dabei um jene Artikel, die sich mit der k. u. k. Marine befassen. Schalek wurde wegen ihrer Berichterstattung über die Schlachten in den Dolomiten, am Isonzo, in Serbien, Montenegro oder an der Adria scharf kritisiert und sogar attackiert, da vor allem besonders rücksichtslos von Karl Kraus sowohl in seiner Fackel als in seinem Theaterstück Die letzten Tage der Menschheit. Er hatte an ihr einiges auszusetzen, unter anderem, dass sie eine Frau war und in ihren Artikeln Propaganda betrieb. Im Beitrag soll gezeigt werden, dass Schalek ihre Berichte zwar im Geiste der Habsburgischen Politik verfasste, dass es ihr darin aber nicht nur um Propaganda ging, sondern auch darum, den Kämpfenden eine Stimme zu geben, wobei ihr mitunter trotz Zensur Kritisches zum Zeitgeschehen weiterzugeben gelang

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