
Völker und Religionen im Roman Die verlorene Erde von Alfred Brust
Author(s) -
Sigita Barniškienė
Publication year - 2006
Publication title -
acta neophilologica
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.259
H-Index - 2
eISSN - 2350-417X
pISSN - 0567-784X
DOI - 10.4312/an.39.1-2.109-124
Subject(s) - art , philosophy
Der erste Roman Alfred Brusts Die verlorene Erde erschien 1926 und für diesen Roman erhielt der Autor 1929 den Kleist- Preis. Der ostpreußische Schriftsteller Brust (1891 - 1934) wählt den Handlungsraum zwischen Königsberg, Grodno und Wilna, zu beiden Seiten der deutsch-litauischen Grenze. Die handelnden Personen sind Nachkommen der Altpruzzen. Auch der jüdische Glaube und die mystisierten Gestalten von Juden spielen im Roman eine entscheidende Rolle. Brust will dem Leser den Gedanken näherbringen, dass die moralische Erneuerung mit dem Streben des Menschen zu Gott mit Hilfe einer oder einiger Religionen zusammenhägt.