Das Grönenbacher Feld: Ein Beispiel für Wandel und Fortschritt der Eiszeitforschung seit Albrecht Penck
Author(s) -
Ingo Schaefer
Publication year - 1973
Publication title -
eandg quaternary science journal
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2199-9090
pISSN - 0424-7116
DOI - 10.3285/eg.23-24.1.15
Subject(s) - humanities , political science , art , philosophy
. Die Untersuchung gilt dem Grönenbacher Feld, dem locus typicus für die Mindeleiszeit Pencks. Es ist in der bisher angenommenen Geschlossenheit weder geomorphologisch — als Schotterfeld — noch geologisch — als Jüngerer Deckenschotter — vorhanden, sondern besteht aus insgesamt 10 selbständigen Schotterterrassen. Nach ihrer Ausbildung, Lage und Erstreckung wird man auf voneinander getrennte Gletschervorstöße mit jeweils eigenem Erosions- und Akkumulationsablauf schließen müssen. Die zugehörige Altmoränenzone ist ebenso aus verschiedenen Stücken zusammengesetzt. Die Mindeleiszeit Pencks wäre danach eine an Eigenleben besonders reiche Eiszeitengruppe. Ein Novum der alpinen Eiszeitforschung.
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