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Am 'Kapital' arbeiten!
Author(s) -
Frieder Wolf
Publication year - 1983
Publication title -
prokla
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2700-0311
pISSN - 0342-8176
DOI - 10.32387/prokla.v13i50.1492
Subject(s) - humanities , philosophy
Meinem Interesse an diesem Text liegt erst einmal zugrunde, daß auch für mich historisch das Kapital, wenn schon nicht die terra firma, so doch immerhin das »relativ sichere«, Kerngelände des Marxismus gebildet hat. Bei meinem wirklichen Einstieg in den Marxismus (in Gestalt von Annährungen Kapital) kam es mir daher darauf an, die perative Logik des Kapitals (durchaus auch im Unterschied zu seiner deklarierten) zu erfassen - um damit die »Materialistische Dialektik« als »Methode« (Lukclcs) und als »System« zu erfassen, Althussers Text ist (im Ausgang von einem derartigen Interesse) spannend, da er das erste tut und dabei zugleich nachweist, daß das zweite eine selbst noch bornierte und zu überwindende Zielsetzung ist. Damit macht/läßt er aber zugleich die Frage offen, ob und inwiefern sich die These vom Kapital als »Kernbestand« des Marxismus wirklich halten läßt.1. Der tragende Begriff des Althusserschen Textes scheint mir der Begriff der »Ordnung« zu sein. Ich neige zu der Auffassung, daß eine radikale Übertragung dieses kartesianischen Begriffes - vermittelt über den Hegelschen Begriff des Beweisganges - bei einem Begriff von »System/Systematik«  ankommen müßte, der in Anwendung auf den Ablauf der Darstellung in »Methode« umschlagen würde, d.h. in eine geordnete Abfolge der darzustellenden Kategorien (Methode der Darstellung) bzw. der durchzuführenden Untersuchungsschritte (Methode der Forschung)

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