Blick über den Gartenzaun: Wie geht die Schweiz mit Cannabis um?
Author(s) -
Thomas Kessler
Publication year - 2020
Publication title -
asu arbeitsmedizin sozialmedizin umweltmedizin
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.114
H-Index - 14
eISSN - 2363-4669
pISSN - 0944-6052
DOI - 10.17147/asu-2007-8401
Subject(s) - humanities , philosophy , political science
Spannend am gesellschaftlichen Umgang mit berauschenden Stoffen ist die Spiegelung der politischen Kultur und des Zeitgeists. Die Schweiz ist ein Labor, weil sie auf kleinem Raum Bottom-up funktioniert, föderalistisch und direkt-demokratisch, mit vier Landessprachen, zwei prägenden Konfessionen, 26 weitgehend autonomen Kantonen und 2200 Kommunen. Entsprechend vielgestaltig ist die Handhabe von Alkohol, Opiaten – oder eben Hanf. Nach Phasen der Rationalität (bis 1968), Ideologie (1970er), Liberalität (1980er und um 2000) und Pragmatismus (1990/2010er) herrscht derzeit eine Phase der Suche. Der folgende Text überblickt die jüngere Geschichte und beleuchtet die aktuelle Situation.
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