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,,Aber Gift ist nur für uns Weiber; nicht für Männer.“ Sprache, Macht, Geschlecht in Lessings Emilia Galotti
Author(s) -
Dörr Volker C.
Publication year - 2012
Publication title -
orbis litterarum
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.109
H-Index - 8
eISSN - 1600-0730
pISSN - 0105-7510
DOI - 10.1111/j.1600-0730.2012.01055.x
Subject(s) - humanities , art , philosophy
Gotthold Ephraim Lessings berühmtes bürgerliches Trauerspiel Emilia Galotti operiert mit Differenzierungen, wie sie in der feministischen Literaturtheorie geläufig sind: Weiblich konnotierte Fülle von sprachlichen Bedeutungen steht männlich kodierter definitiver Beschränkung gegenüber. Es lässt sich zeigen, dass Emilia auch sterben muss, weil sie die Ordnung der Geschlechter stört: indem sie droht, sich der Definitionsgewalt des Vaters nicht zu unterwerfen. Eine ähnliche Insubordination gegenüber der definierenden Gewalt prägt auch die Rezeption des Dramentextes selbst; er leistet immer erneut Widerstand dagegen, auf eindeutige Weise gelesen zu werden.

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