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The basidiomycete Schizophyllum commune in paranasal sinuses
Author(s) -
Buzina W.,
Braun H.,
Freudenschuss K.,
Lackner A.,
Schimpl K.,
Stammberger H.
Publication year - 2003
Publication title -
mycoses
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.13
H-Index - 69
eISSN - 1439-0507
pISSN - 0933-7407
DOI - 10.1111/j.1439-0507.2003.tb00033.x
Subject(s) - schizophyllum commune , microbiology and biotechnology , gynecology , biology , medicine , botany
Zusammenfassung In der medizinischen Literatur der vergangenen 50 Jahre findet man nur 22 Fälle, in denen der weltweit vorkommende Basidiomyzet Schizophyllum commune beschrieben wurde. In einem Zeitraum von drei Jahren haben wir 270 Patienten untersucht, die entweder unter einer chronischen Sinusitis oder unter einer Nasennebenhöhlen‐mykose litten. Dazu wurde entweder Nasenschleim oder Operationsmaterial aus den Nasennebenhöhlen (NNH) kultiviert und die entstandenen Pilzkulturen mikroskopisch identifiziert. Konnten die Pilze nicht eindeutig bestimmt werden, wurde deren DNA zur molekularbiologischen Untersuchung isoliert. Die Internal Transcribed Spacer (ITS) Region des ribosomalen Gen‐Clusters wurde mit pilzspezifischen Primern amplifiziert und das entstandene PCR‐Produkt sequenziert. Zusätzlich wurden alle sterilen, mit weißem Myzel wachsenden Pilze mit dem Primerpaar scom 1 /scom 2r, welches spezifisch für S. commune ist, amplifiziert. Insgesamt konnten wir im Untersuchungszeitraum von drei Jahren in zwölf Fällen S. commune aus unserem Patientengut isolieren. Die präsentierten Methoden zeigen, dass dieser Basidiomyzet in Patienten mit Erkrankungen der NNH viel häufiger vorkommt, als man bisher angenommen hat.

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