Premium
Perforation von Frauenhaar durch Dermatophyten
Author(s) -
FRIEDRICH E.
Publication year - 1964
Publication title -
mycoses
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 1.13
H-Index - 69
eISSN - 1439-0507
pISSN - 0933-7407
DOI - 10.1111/j.1439-0507.1964.tb02342.x
Subject(s) - philosophy
Zusammenfassung Bei 19 Tr. mentagrophytes und 30 Tr. rubrum‐Stämmen konnten in vitro auf Frauenhaar Verticalperforationen “Organes perforateurs” nachgewiesen wer‐den. Die Anzahl der Perforationen war in der Regel bei den Tr. mentagrophy‐tes‐Stämmen größer als bei den Tr. rubrum‐Stämmen. In der Form waren die von Tr. mentagrophytes gebildeten Perforationen schmaler als die durch Tr. rubrum entstandenen. Ein sicheres Merkmal für die Unterscheidung dieser bei‐den Arten stellt die Perforationsform jedoch nicht dar, weil mitunter bei Tr. rubrum‐Stämmen ebenfalls schmale Perforationen vorkommen. Vergleichs‐weise untersuchte verschiedene Dermatophytenarten unserer Stammsammlung zeigten Perforationen, deren Formen denen der oben genannten Arten ähnlich waren. Die Perforationsaktivität scheint artgebunden zu sein, doch gibt es Ausnahmen. Dies beweist unser stark perforierender M. audoinii‐Stamm 1171. Anscheinend wechselt die Perforationsintensität auch mit der Änderung der Versuchsanord‐nung. Doch auch unter gleichartigen Bedingungen können schwach perforie‐rende Stämme nicht periorieren und umgekehrt.