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Activity and predation of Coccinella septempunctata adults in the field (Col., Coccinellidae)
Author(s) -
HONĚK A.
Publication year - 1985
Publication title -
zeitschrift für angewandte entomologie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.795
H-Index - 60
eISSN - 1439-0418
pISSN - 0044-2240
DOI - 10.1111/j.1439-0418.1985.tb02797.x
Subject(s) - coccinella septempunctata , aphid , coccinellidae , predation , biology , zoology , thermoregulation , horticulture , botany , ecology , predator
Different types of activity of C. septempunctata adults, and their dependence on temperature and sunshine were investigated in stands of alfalfa, spring barley and bean. The behaviour was checked in approximately 2 h intervals, between 600 and 1900 h. The activity depended on temperature and degree of satiation. Active movement was observed above 13–15°C, and its intensity increased with temperature. In non‐satiated coccinellid populations (on alfalfa and barley with sparse aphid populations, in May) female and male movement was of equal intensity, being apparently motivated by food searching. In satiated populations (on bean with large aphid colonies, in June) female movement was nearly zero, and male walking activity was motivated by the searching for mates. The frequency of copulations was proportionate to the activity. In satiated populations, predation was observed in individuals siting on plants near aphid colonies. With temperature > 17°C, in average 8% of them were observed when eating aphids. Body temperature may be increased by heat conduction from warm ground surfaces. This thermoregulation behaviour appeared mostly when surface temperatures were <30°C and sunshine was diffuse. The flight occurred at (air) temperatures >21°C, under bright sunshine. When aphids are abundant, an average individual may eat more than 40 aphids/day. Zusammenfassung Aktivitaät und Prädation von Coccinella septempunctata im Freiland (Col., Coccinellidae Die Abhängigkeit des verschiedenen Verhaltens der Imagines von Coccinella septempunctata von der Temperatur und Sonnenstrahlungintensität wurde im Freiland in Luzerne‐, Sommergerste‐und Bohnenbeständen untersucht. Die Beobachtungen wurden am Tage (zwischen 6.00 und 19.00 Uhr) unternommen, und zwar alle 2 Stunden mit einer Beobachtungsperiode von 15‐40 Minuten. Die Aktivität der Marienkäfer wurde durch die Temperatur und den Grad der Sättigung beeinflußt. Die Aktivität begann bei Temperaturen zwischen 13‐15 °C und nahm an Intensität mit steigender Temperatur zu. In den nichtgesättigten Marienkäferpopulationen war die Laufaktivität der Männchen und Weibchen gleich stark (in Luzerne‐ und Sommergerstebeständen mit schwachen Blattlauspopulationen im Mai). Sie wurde vornehmlich durch das Aufsuchen der Beute motiviert. Bei den gesättigten Marienkäfern (in Bohnenbeständen mit starken Blattlauskolonien im Juni) wurde Laufaktivität vorwiegend nur bei Männchen beobachtet, während die Weibchen meistens an den Pflanzen in der Nähe von Blattlauskolonien ruhig saßen. Die Aktivität der Männchen wurde dabei offensichtlich durch die Suche nach einer Kopulationsmöglichkeit motiviert, denn die Anzahl der beobachteten Paarungen stand mit dieser Aktivität in proportionalem Zusammenhang. Ein Beutefangverhalten gesättigter Marienkäfer wurde meistens bei Individuen festgestellt, die sich in der Nähe von Blattlauskolonien befanden. Bei Temperaturen über 17°C wurden durchschnittlich 8% dieser Individuen beim Beutefraß angetroffen. Die Körpertemperatur der Marienkäfer könnte hierbei von der warmen Grundoberfläche gesteigert worden sein. Ein solches thermoregulatives Verhalten zeigte sich meist bei Grundoberflächentemperaturen unter 30°C und diffuser Sonnenstrahlung. Der Flug der Käfer wurde bei Lufttemperaturen über 21°C und Sonnenschein beobachtet. Ein durchschnittlich aktives Individuum konnte in Bohnenbeständen mehr als 40 Blattläuse pro Tag verzehren.