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Stratiform drift of the hop aphid (Phorodon humuli Schrank)
Author(s) -
Taimr L.,
Kr̂íẑ J.
Publication year - 1978
Publication title -
zeitschrift für angewandte entomologie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.795
H-Index - 60
eISSN - 1439-0418
pISSN - 0044-2240
DOI - 10.1111/j.1439-0418.1978.tb01913.x
Subject(s) - hop (telecommunications) , aphid , horticulture , botany , biology , microbiology and biotechnology , telecommunications , computer science
The migrantes alatae of Phorodon humuli Schrank were marked with radiophosphorus on three trees of Prunus domestica L. In 7 places in hop‐gardens (80 ha) (with the use of the hundred‐leaf collection method) and in another 3 places (direct radiometric detection) radioactive aphids (10 migrants) were detected to have deposited on hop plants at distances of 165 to 788 m from the source in one direction. The analysis of meteorological situation justified the hypothesis that these aphids had flown by stratiform drift in small height in an occasional 3 h afternoon period of stable air, whereas on day with ascending convection the majority of the marked aphids hat to have been carried to greater heights ans distances where no detections were performed. Zusammenfassung Luftschichten‐Drift der Hopfenblattlaus (Phorodon humuli Schrank) Die Migrantes alatae von Phorodon humuli wurden innerlich mit Radiophosphor auf 3 Bäumen von Prunus domestica markiert, wobei das Markierungsmittel in einer 10fach verdünnten Knop'schen Lösung in das Xylem der Wurzeln eingebracht wurde. Die Dosierungen betrugen 60, 120 und 240 mCi/Baum. Beide Grenzkonzentrationen ergaben eine gute Markierung, während die mittlere Dosis zu einer unterschiedlichen und ungenügenden Markierung führte, wahrscheinlich deshalb, weil der Baum zu groß und die Zahl der mit Radiophosphor inkorporierten Wurzeln zu gering war. Die Emmissionskapazität der Quelle wurde nicht bestimmt. In 3 Kontrollen: am 3., 8. und 14. Tag nach Markierung, wurden keine radioaktiven Blattläuse an den 102 gelben Klebefallen, die über den 80 ha großen Hopfengarten bis zu 1 km vom Ausgangspunkt verteilt waren, festgestellt. Dagegen wurden an 5 von 69 Stellen, die im selben Hopfengarten jeweils ein Teilareal von 100 m 2 repräsentierten, mittels der 100‐Blatt‐Methode radioaktive Blattläuse gefunden und zwar in Entfernungen von 165, 237, 251, 311 und 413 m von der Freilassungsstelle. Am 9. Tag wurden Blattläuse an 2 weiteren Stellen in 570–583 m Entfernung entdeckt. 15 000 Hopfenpflanzen waren Gegenstand direkter radiometrischer Untersuchungen in den Hopfengärten dreier Ortschaften in Entfernungen bis zu 2 km vom Aussetzungsort. Hierbei fanden sich radioaktive Blattläuse an 3 Pflanzen in 500, 752 und 788 m Entfernung. Auto‐radiogramme zeigten an allen diesen 10 Plätzen jeweils 1 radioaktive geflβgelte Hopfenblattlaus. Die Plätze lagen sämtlich in gleicher Richtung vom Aussetzungsort, was darauf hindeutet, daß die Blattläuse die Tendenz zum Flug nach Osten bis Nordosten entlang einer Böschung hatten, welche die südliche Grenze der Hopfengärten bildete. Nach Analyse der meteorologischen Verhältnisse wurde die Hypothese aufgestellt, daß die Blattläuse mit Hilfe einer „Luftschichten‐Drift” in geringer Höhe während einer nachmittäglichen 3 Stunden‐Periode stabiler Luftverhältnisse geflogen waren, während sie an anderen Tagen bei Luftkonvektion in größeren Höhen und über weitere Entfernungen getragen wurden, so daß in diesen Fällen keine Funde gemacht werden konnten.

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