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Effects of Dieldrin (HEOD) on a Moss Mite Hermannia convexa C. L. Koch ( Acari: Oribatei )
Author(s) -
Popp E.
Publication year - 1970
Publication title -
zeitschrift für angewandte entomologie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.795
H-Index - 60
eISSN - 1439-0418
pISSN - 0044-2240
DOI - 10.1111/j.1439-0418.1970.tb03946.x
Subject(s) - dieldrin , mite , moss , acari , biology , forestry , ecology , geography , pesticide
Zusammenfassung Die Auswirkungen von Pestiziden auf das betroffene Einzeltier sind, beson‐ders aus der Bodenfauna, nahezu unbekannt. An Hermannia convexa C. L. Koch, einer nothroiden Oribatide aus der Förnaschicht von Bergkiefern‐mooren wurde die akute Toxizität (LD 50 und LD 90) von Dieldrin1, einem nach der Diënsynthese aus Chlordan weiterentwickelten Insektizid (Chlornaphthalin) pro larvales, nymphales und adultes Individuum ermit‐telt und auf Körpergewicht der Versuchstiere bezogen. Je nach Applika‐tionsort auf dem Milbenkörper zeigten sich Unterschiede in der Resorptions‐zeit und in den Vergiftungssymptomen; letztere äußerten sich besonders augenfällig, wenn die Tarsen mit Dieldrin in Berührung kamen. Die gestör‐ten Beinbewegungen lassen sich als Rußspurenbilder sichtbar machen. Die mit dem Kot ausgeschiedenen Rückstände des Insektizids vergifteten als angereichertes Eluat Wasserflöhe. Der Daphnia ‐Test läßt eine grobe Mengen‐berechnung des Giftrückstands im Exkrement zu. Dieldrinanwendung im Habitat der Versuchsmilbe dezimierte deren Population, unterschiedlich stark nach Ausbringungsverfahren, mindestens drei Jahre lang.

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