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Die intragenerische Differenzierung der jahreszeitlichen Imaginal‐Aktivitätsperioden von Lepidopteren und ihre Deutung als Konkurrenzeffekt
Author(s) -
Malicky Hans
Publication year - 1970
Publication title -
zeitschrift für angewandte entomologie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.795
H-Index - 60
eISSN - 1439-0418
pISSN - 0044-2240
DOI - 10.1111/j.1439-0418.1970.tb03945.x
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
Die Aktivitätsperioden (hier abgekürzt: AP) von nahverwandten Lepidopteren, die an einem Beobachtungsort zusammen vorkommen, sind sehr häufig jahreszeitlich gegeneinander verschoben. Unterlagen für diesen Befund lieferten Lichtfallenfänge an verschiedenen Orten Mitteleuropas. Besonders deutlich ist dieses Phänomen bei den meisten Noctuoidea und Geometridae zu erkennen, weil die Vertreter dieser Gruppen in repräsentativen Zahlen in die Lichtfallen gelangen und diese Familien ziemlich viele artenreiche Gattungen enthalten, innerhalb derer der Vergleich am leichtesten fällt. Eine ganz gleichartige Verschiebung ist aber auch bei einigen tagaktiven Lepidopteren nachgewiesen worden (Clench 1967). Um hinter die Ursachen dieses Phänomens zu kommen, sei zuerst versucht, seine Regeln zu erkennen, die Schlüsse auf die biologischen Vorgänge erlauben. Zusammenfassung Die jahreszeitliche Differenz der Aktivitätsperioden nahverwandter Lepi‐dopterenarten wird als Effekt der Nektarkonkurrenz unter den Imagines ge‐deutet. Die relative zeitliche Lage der Aktivitätsperioden wird endogen gesteuert. Die Dominanzwerte ergeben sich vermutlich aus der Konkurrenz zwischen Arten gleicher Blumenpräferenz sowie aus Wetter‐ und anderen Faktoren. Die Basis der Arbeit bilden Lichtfallenfänge in verschiedenen Ge‐bieten Mitteleuropas.

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