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N‐Verwertung alimentärer Ribonucleinsäure beim Ferkel
Author(s) -
Roth F. X.,
Kirchgessner M.
Publication year - 1978
Publication title -
zeitschrift für tierphysiologie tierernährung und futtermittelkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.651
H-Index - 56
eISSN - 1439-0396
pISSN - 0044-3565
DOI - 10.1111/j.1439-0396.1978.tb00555.x
Subject(s) - chemistry , microbiology and biotechnology , rna , biology , biochemistry , gene
Zusammenfassung Um die N‐Verwertung von Hefe‐RNA zu prüfen, wurde ein Bilanzversuch mit 24 Ferkeln (Lebendgewicht 11,7 kg) durchgeführt. Die RNA‐Zufuhr erfolgte in fünf Stufen zwischen 0,6 und 3 % zu einer Basisdiät mit 10,3 % Rohprotein, die als Proteinträger Fischmehl und Magermilchpulver enthielt. Die tägliche Futtervorlage betrug 400 g. Neben der N‐Bilanz wurden die Verdaulichkeit der RNA und einige N‐Fraktionen im Harn erfaßt. Durch die RNA‐Aufnahme wurde die N‐Ausscheidung im Kot nahezu nicht verändert. Auch die Mengen an RNA und DNA im Kot der Ferkel zeigten, daß die verabreichte Nucleinsäure nahezu vollständig verdaut wurde. Die wahre Verdaulichkeit der RNA betrug zwischen 97 und 100%. Aus der N‐Bilanz ergab sich, daß vom aufgenommenen RNA‐N zwei Drittel als Harn‐N ausgeschieden und knapp 30 % retiniert wurden. Dabei stieg der N‐Ansatz von 4,05 g auf 4,6 g N/Tier und Tag bei der höchsten RNA‐Zulage an. Von dem verabreichten RNA‐N wurden als renale N‐Fraktionen 42 % Harnstoff‐ + NH 3 ‐N, 21 % Allantoin‐N und nur 0,9 % Harnsäure‐N analysiert. Die erzielte Verwertung des RNA‐N wurde vor allem im Zusammenhang mit der Proteinqualität der Basisrationen diskutiert.

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