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Die Bestimmung von Glucocorticoidrückständen mit einem biologischen Verfahren 1
Author(s) -
Karg H.,
Hoffmann B.,
Förtsch J. E.,
Hopwood M. L.
Publication year - 1972
Publication title -
zeitschrift für tierphysiologie tierernährung und futtermittelkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.651
H-Index - 56
eISSN - 1439-0396
pISSN - 0044-3565
DOI - 10.1111/j.1439-0396.1972.tb00769.x
Subject(s) - gynecology , chemistry , microbiology and biotechnology , medicine , biology
Zusammenfassung Mastschweinen wurde 24, 48 bzw. 72 Stunden vor der Schlachtung eine Lösung des Glucocorticoidpräparats Flumethason intramuskulär injiziert. Die Dosis von 3 mg pro 100 kg Körpergewicht entsprach der dreifachen der für eine Behandlung vor‐gesehenen Dosis. Zur Rückstandsbestimmung in Muskel Fett, Leber, Nieren, Dünndarm und Blut wurde ein auf dem Prinzip von S iegrist , S ickles und K incl (1966) beruhender biologischer Test adaptiert. Als Kriterium diente die quantifizierbare negative Beziehung der Glucocorticoiddosis zum Körpergewicht und dem Gewicht der Bursa fabrizii bei Küken in den ersten Lebenswochen. Standardkurven ergaben für Flumethason eine Empfindlichkeit unter 10 μg/kg Kükenfutter. Von Fett‐ und Muskelgewebe war genügend Material vorhanden, um für jede Behandlungsgruppe vom Schwein vier Kükengruppen mit unterschiedlichen Zusätzen der Standardsubstanz vorzusehen; es konnte somit eine Auswertung nach dem „2‐Kurventest” erfolgen. Diese „internen Standards„ dienten gleichzeitig zur Kontrolle dafür, daß die Gewebstrocknung (36 Stunden bei 50°) für die Verbindung schonend war. Es konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen gefunden werden; die Rückstandstests hatten somit negative Ergebnisse. Zwei Nebenbefunde sind hervorzuheben: Eine Inaktivierung der Verbindung erfolgte in Gegenwart von Muskel‐ und Lebergewebe bei 20stündigem Erhitzen über 70 bzw. 85° C. Die Schweinelebern wiesen 24 Stunden nach Behandlung noch eine enorme Glykogenanreicherung auf.

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