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Beitrag zur Frage der Fütterungsintensität und Beifuttermenge in der Hackfruchtmast der Schweine
Author(s) -
Kirsch W.,
Gmelin W.,
Fender M.,
Fewson D.
Publication year - 1964
Publication title -
zeitschrift für tierphysiologie tierernährung und futtermittelkunde
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.651
H-Index - 56
eISSN - 1439-0396
pISSN - 0044-3565
DOI - 10.1111/j.1439-0396.1964.tb00910.x
Subject(s) - humanities , philosophy
Zusammenfassung Es wird über einen Hackfruchtmastversuch (Kartoffeln: Gehaltsrüben =1:1) mit 88 veredelten Landschweinen berichtet, mit dem der Einfluß der F ütterungsintensität und der Beifuttermenge auf Mastleistung und Schlachtkörperqualität geprüft wurde. Je die Hälfte der Versuchstiere erhielt eine Beifuttermenge von 1,0 kg bzw. 1,5 kg je Tier und Tag. Die verwendeten Hackfruchtmastschrote waren so zusammengesctzt, daß alle Schweine über das Beifutter täglich die gleiche Menge an Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen erhielten.1 Mit höherer Fütterungsintensität (Gesamtnährstoffe = GN) wird zwar eine größere Zunahme erzielt, der Futteraufwand für 1 kg Lebendgewichtszuwachs aber signifikant etwas verschlechtert. Die Fütterungsintensität wird bei der Kartoffel‐Gehaltsrübenmast durch das Aufnahmevermögen der Schweine automatisch begrenzt (maximal bis 10 kg je Tier und Tag). Übermäßwiger Fettansatz ist bei solchen Hackfruchtgaben nicht zu befürchten, Tiermaterial moderner Zuchtrichtung vorausgesetzt. 2 Mit den beiden in diesem Mastversuch geprüften Beifuttermengcn von 1,0 kg bzw. 1,5 kg je Tier und Tag wurden gute Masterfolge erzielt. Bei der höheren Beifuttermenge (geringeres Volumen der Hackfruchtgaben) war der Futteraufwand für 1 kg Lebendgewichtszuwachs etwas günstiger. Einflüsse der Beifuttergabe auf die Schlachtkörperqualität konnten nicht nachgewiesen werden. 3 Der Verbrauch an Beifutter und Hackfrüchten hängt maßgeblich von der täglichen Beifuttermenge ab.