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Über den Einfluß sozialer Isolation auf die aggressive Handlungsbereitschaft von Xiphophorus helleri und Haplochromis burtoni 1
Author(s) -
Goldenbogen Ingeborg
Publication year - 2010
Publication title -
zeitschrift für tierpsychologie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.739
H-Index - 74
eISSN - 1439-0310
pISSN - 0044-3573
DOI - 10.1111/j.1439-0310.1977.tb00983.x
Subject(s) - xiphophorus , biology , fishery , fish <actinopterygii>
It was found that isolation experiments involving Xiphophorus helleri ♂ ♂ can lead to differing results when one achieves aggressive readiness by different methods. Adult Xiphophorus helleri ♂ ♂ deprived of social experience as they grew up differed in the frequencies of their aggressive and sexual behaviour from ♂ ♂ only briefly isolated as adult animals. The Kaspar‐Hauser rearing technique thus proved not to be directly comparable to isolation experiments involving adult animals. To eliminate possible interaction between aggressive and sexual readiness, isolation experiments were carried out using young immature Xiphophorus helleri and Haplochromis burtoni individuals, although these showed some slight sexual behaviour. While both aggressive and sexual readiness increased in Xiphophorus helleri , only the former increased in Haplochromis burtoni. The frequency of pairing acts remained unchanged. Zusammenfassung1 Die Häufigkeit von S‐Drohen und Beißen veränderte sich bei adulten Xiphophorus helleri ‐ ♂ ♂ nach 4–8 wöchiger Isolation nicht, wenn die Aggressivität gegenüber geblendeten oder hinter einer Sichtscheibe befindlichen artcigenen ♂ ♂ gemessen wurde. 2 Bei Xiphophorus helleri ‐ ♂ ♂ nahm die aggressive Handlungsbereit‐schaft stark zu, wenn sie wochenlang einzeln mit artfremden Fischen (Poecilia sphenops ‐ ♂ ♂) gehalten wurden. 3 Kaspar‐Hauser‐Aufzucht führte bei Xiphophorus helleri ‐ ♂ ♂ zu vielfältigen quantitativen Veränderungen im Bereich des Sexual‐ und Aggressions‐verhaltens. U. a. verringerte sich die Kampfdauer, was jedoch statistisch nicht abzusichern war. Die durch isolierte Aufzucht erzielten Veränderungen sind nur teilweise mit den Ergebnissen nach vorübergehender Isolation vergleichbar. 4 Junge, noch nicht geschlechtsreife Xiphophorus helleri (8–10 Wochen alt) kämpften und balzten nach 4 wöchiger Isolation häufiger als gleichaltrige nicht isolierte Kontrolltiere. 5 Bei 3 ½–4 ½ Wochen alten Haplochromis burtoni erhöhte sich durch 14 tägige Isolation die Aggressionsbereitschaft. Die sexuelle Bereitschaft wurde durch die Isolation nicht beeinflußt, erfuhr aber — ebenso wie die Kampf‐bereitschaft — einen Zuwachs durch Reifung.

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