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Paternity Cases
Author(s) -
RABOCH J.,
RABOCH J.
Publication year - 2009
Publication title -
andrologia
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.633
H-Index - 59
eISSN - 1439-0272
pISSN - 0303-4569
DOI - 10.1111/j.1439-0272.1978.tb01334.x
Subject(s) - denial , sterility , wife , fertility , psychology , gynecology , demography , law , medicine , biology , political science , psychoanalysis , genetics , sociology , population
Zusammenfassung Vaterschaftsfälle Anhand einer Analyse bei 350 strittigen Vaterschaftsexpertisen kann gezeigt werden, daß die untersuchten Männer oft in einer kinderlosen Ehe lebten. Die Untersuchten versuchten oft, das Ergebnis der Spermauntersuchung negativ zu beeinflussen. Ledig‐lich in 10 % aller Fälle ließ sich mit Sicherheit eine Sterilität/Infertilität nachweisen. In 98 Fällen, bei denen die Vaterschaft geleugnet wurde, ergab sich in etwa 50 %, daß diese Männer entweder geschieden waren oder im Begriff standen, sich scheiden zu lassen; ein Drittel von ihnen gab ausd rücklich Untreue der Ehefrau als Begründung an. In über 30 % ließ sich hier eine Infertilität feststellen. Der Gerichtssachverständige ist häufig gezwungen, seine Meinung über die Zeugungs‐fähigkeit eines Mannes in einem 2 oder mehr Jahre zurückliegenden Zeitraum abzugeben. Seine Entscheidung ist dann besonders schwierig, wenn die spermatologischen Ergebnisse wiederholt eine schwere Oligozoospermie und eine schlechte Motilität der Spermatozoen ergeben.

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