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43. G. Melchers und L. Bergmann: Untersuchungen an Kulturen von haploiden Geweben von Antirrhinum majus 1
Publication year - 1958
Publication title -
berichte der deutschen botanischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.871
H-Index - 87
eISSN - 1438-8677
pISSN - 0365-9631
DOI - 10.1111/j.1438-8677.1959.tb01364.x
Subject(s) - microbiology and biotechnology , biology , physics , chemistry
Zusammenfassung Es wird eine Methode der submersen Massenkultur von Pflanzengewebe mit ständiger Durchlüftung und Umrühren beschrieben. Wenn Gewebe von einer haploiden Pflanze der Mutation nivea von An‐ürrhinum majus mit dieser Methode kultiviert wird, erhält man in 49 Tagen den ungefähr 68fachen Zuwachs. Bis zur 14. Passage wurden nur haploide Mitosen in diesem Gewebe beobachtet. Gegenwärtig, nach der 22. Passage, konnten aber keine Gewebe mehr gefunden werden, in denen nicht auch höhere Chromosomenzahlen und vielfach typische “Kontraktionsmitosen” beobachtet wurden. In der 9. Passage wurde an Stelle der bis dahin verwendeten ß‐Indolylessigsäure als Wuchsstoff 2,4‐D gegeben. Es wird diskutiert, daß dies möglicherweise die Ursache für die Polyploidisierung ist. Das Gewebe ist bemerkenswert resistent gegen Röntgenstrahlen. Etwa 40 000 r sind nötig, um eine Wachstumsverzögerung zu bewirken; erst 80 000 r verursachten einen völligen Wachstumsstillstand. Erste Anzeichen für eine Anpassung des Gewebes an extreme Bedingungen wurden beobachtet, wenn es nach Röntgenbestrahlung für einige Passagen nahe am Temperaturminimum oder ‐maximum kultiviert wurde.

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