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6. Richard Harder: Scheinblüten und Blühhormonmenge
Publication year - 1940
Publication title -
berichte der deutschen botanischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.871
H-Index - 87
eISSN - 1438-8677
pISSN - 0365-9631
DOI - 10.1111/j.1438-8677.1940.tb00550.x
Subject(s) - physics , microbiology and biotechnology , humanities , art , biology
Zusammenfassung Blätter von blühenden Chrysanthemen (Kurztagsexemplare) wurden auf Blattstielstümpfe von nichtblühenden Individuen (Langtagspflanzen) so übertragen, daß keine Verwachsungen auftraten. Die bisher nicht blühenden Pflanzen begannen darauf nach 4 Wochen Blütenknospen zu bilden, aus denen sich pseudanthien‐ähnliche Gebilde mit schauapparatartigen, aber grünen Blättern entwickelten (Abb. 1). Die Nichtbildung von normalen Blütenköpfchen wird durch die Annahme erklärt, daß eine zu geringe Menge Blühhormon von den übertragenen Blättern der blühenden Pflanzen in die Empfängerpflanzen gelangte. Dem Reichsforschungsrat sei auch an dieser Stelle für die Unterstützung der Untersuchungen gedankt.

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