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I. E. Bachmann: Der Thallus der Kalkflechten. II. Flechten mit Chroolepusgonidien. (Mit Tafel I.) (Vorläufige Mitteilung.)
Publication year - 1913
Publication title -
berichte der deutschen botanischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.871
H-Index - 87
eISSN - 1438-8677
pISSN - 0365-9631
DOI - 10.1111/j.1438-8677.1913.tb06979.x
Subject(s) - physics , gynecology , medicine
Zusammenfassung der Ergebnisse Plauen i. V.1 . Die Chroolepus zellen sind imstande, Kalk selbständig aufzulösen. 2 . Sobald sie von den Hyphen erfaßt worden sind, beginnen sie, lebhafter zu wachsen, zum Teil hefeartig zu sprossen und nehmen dabei oft sehr bizarre Form an. 3 . Dadurch und durch das Wachstum der Hyphen wird der Kalk schwammartig durchlöchert und erlangt infolgedessen die Fähigkeit, die atmosphärische Feuchtigkeit reichlicher aufzunehmen und länger festzuhalten. 4 . Infolge ihres Spitzenwachstums haben die Chroolepus fäden die Neigung, mehr oder weniger tief in die Rhizoidenzone hineinzuwachsen und einen homöomeren Thallus zu bilden. 5 . Die Gonidien können von den Hyphen auch passiv kalkeinwärts verschleppt werden.