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Die modifizierte subkutan gestielte Lappenplastik
Author(s) -
Koller Josef,
Hintersteininger Arno,
Brugger-Jentsch Karin
Publication year - 2015
Publication title -
jddg: journal der deutschen dermatologischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.463
H-Index - 60
eISSN - 1610-0387
pISSN - 1610-0379
DOI - 10.1111/ddg.170_12806
Subject(s) - gynecology , art , medicine
Zusammenfassung Die subkutan gestielte Plastik, auch VY‐Plastik genannt, gehört zur Gruppe der Insellappenplastiken, deren Blutversorgung (im Gegensatz zu den horizontal perfundierten Verschiebe‐ und Transpositionslappenplastiken) durch senkrecht zur Hautoberfläche führende subkutane Blutgefäße erfolgt. Aufgrund der hervorragenden Perfusion dieses Lappentyps entfernen wir bis zu einem Drittel des kranialen Lappenstiels und bilden dort einen 3–4 mm dicken Hautlappen, woraus ein wesentlicher Zugewinn im Hinblick auf die mit dem VY‐Lappen deckbare Defektgröße resultiert. Darüber hinaus wird dieser Lappen in der Infraorbitalregion, soweit dies topographisch möglich ist, im kranialen Bereich durch eine schräg gesetzte Periostnaht weiter nach kranial in Richtung des zu verschließenden Defektes gezogen. Dadurch wird ein eventuell vorhandener Zug des Lappens nach distal aufgehoben, was sich zur Verhinderung eines Ektropiums bewährt hat.

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