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Okuläre Syphilis – eine Fallserie von vier Patienten
Author(s) -
Jahnke Stephanie,
Lange Cord Sunderkötter Danica,
Wienrich Ricarda,
Kreft Burkhard
Publication year - 2021
Publication title -
jddg: journal der deutschen dermatologischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.463
H-Index - 60
eISSN - 1610-0387
pISSN - 1610-0379
DOI - 10.1111/ddg.14464_g
Subject(s) - medicine , syphilis , gynecology , early syphilis , human immunodeficiency virus (hiv) , family medicine
Zusammenfassung Okuläre Manifestationen einer Syphilis mit Visus‐beeinträchtigenden Beschwerdebildern können sich bereits im Sekundärstadium der Erkrankung ereignen. Sie können auch die einzige Manifestation einer Syphilis sein und andere Erkrankungen des Auges imitieren. Daher sollte bei allen Patienten mit Uveitis, Optikusneuritis, Optikusatrophie, akut aufgetretener Augenmuskelparese beziehungsweise bei ungeklärtem Visusverlust eine Syphilisinfektion ausgeschlossen werden. Dies gilt auch, wenn die anamnestischen Angaben zunächst keine Verdachtsmomente liefern. Die okuläre Manifestation der Erkrankung sollte wie eine Neurosyphilis behandelt werden. Eine verzögerte Diagnosestellung und inadäquate Therapie gehen vielfach mit irreversiblen Folgen für den betroffenen Patienten einher. Grundsätzlich ist bei Auftreten einer Syphilis immer das Vorliegen einer assoziierten HIV‐Infektion zu überprüfen.

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