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Medizinische Anwendungen von nicht‐thermischem Atmosphärendruckplasma in der Dermatologie
Author(s) -
Gan Lu,
Zhang Song,
Poorun Devesh,
Liu Dawei,
Lu Xinpei,
He Mengwen,
Duan Xiaoru,
Chen Hongxiang
Publication year - 2018
Publication title -
jddg: journal der deutschen dermatologischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.463
H-Index - 60
eISSN - 1610-0387
pISSN - 1610-0379
DOI - 10.1111/ddg.13373_g
Subject(s) - chemistry
Zusammenfassung Plasma ist ein ionisiertes Gas, das aus positiv und negativ geladenen Teilchen, neutralen Atomen und Photonen zusammengesetzt ist. Neueste Entwicklungen bei Plasmaquellen haben es möglich gemacht, Plasma in Raumtemperatur „open air“ zu erzeugen und so die Anwendung von Plasma in vivo zu ermöglichen. Bei der Verwendung von nicht‐thermischem Plasma können die Wirkstoffe effektiv an die Zielzellen verbracht werden, ohne thermischen Schaden zu verursachen. Nicht‐thermisches Atmosphärendruck‐Plasma, auch bekannt als kaltes Atmosphärendruck‐Plasma (cold atmospheric pressure plasma, CAP), ermöglicht innovative medizinische Anwendungen und hat diesbezüglich auch in der Dermatologie große Aufmerksamkeit erlangt. Die komplexe und variable Mischung der Wirkstoffe im Plasma – überwiegend reaktive Sauerstoff‐ und Stickstoffspezies (ROS, RNS) – können komplexe biologische Reaktionen steuern oder auslösen und so die gewünschten Wirkungen dosisabhängig erzielen. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, potenzielle dermatologische Anwendungen von Plasma darzustellen und seine möglichen Wirkmechanismen zu analysieren.

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