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Lichturtikaria – Urticaria solaris
Author(s) -
Goetze Steven,
Elsner Peter
Publication year - 2015
Publication title -
jddg: journal der deutschen dermatologischen gesellschaft
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.463
H-Index - 60
eISSN - 1610-0387
pISSN - 1610-0379
DOI - 10.1111/ddg.100_12809
Subject(s) - gynecology , medicine
Zusammenfassung Die Lichturtikaria ist eine seltene, IgE‐vermittelte und von Chromophoren abhängige Photodermatose. In manchen Fällen können diese Chromophore im Serum oder Plasma der Patienten als sogenannter „Serumfaktor“ nachgewiesen werden. Die genaue Pathogenese der Lichturtikaria ist jedoch bislang ungeklärt. Typisch ist die Quaddelbildung innerhalb weniger Minuten nach Lichtexposition, welche anamnestisch schon zur Verdachtsdiagnose führt. Die häufigsten Auslöser sind UV‐A oder sichtbares Licht. Diagnostisch von Bedeutung ist die Feststellung des Aktionsspektrums und der minimalen urtikariellen Dosis (MUD). Differenzialdiagnostisch müssen andere Lichtdermatosen (wie polymorphe Lichtdermatose) oder Porphyrien (insbesondere erythropoetische Protoporphyrie) ausgeschlossen werden. Außer dem stets notwendigen Lichtschutz werden moderne Antihistaminika sowie Lichtabhärtung (hardening) therapeutisch eingesetzt. Neuere Therapieverfahren wie die Plasmapherese oder der Anti‐IgE‐Antikörper Omalizumab bleiben schweren, therapieresistenten Formen vorbehalten.

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