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Mitspielen, (An)Leiten, Unbeteiligt sein?
Author(s) -
Corina Wustmann Seiler,
Patricia Lannen,
Isabelle Duss,
Fabio Sticca
Publication year - 2021
Publication title -
frühe bildung
Language(s) - German
Resource type - Journals
eISSN - 2191-9194
pISSN - 2191-9186
DOI - 10.1026/2191-9186/a000526
Subject(s) - psychology , gynecology , medicine
Zusammenfassung. Playfulness wird als die Fähigkeit, Bereitschaft und Freude von Kindern verstanden, sich auf das Spiel(en) einzulassen. Obwohl ihr eine hohe Relevanz für die kindliche Entwicklung zugeschrieben wird, ist die Forschungslage, insbesondere zur Rolle der Erwachsenen, dünn. Im Rahmen einer Pilotstudie wurden 76 Eltern (89.5% weiblich) zur Playfulness ihres Kindes (51.3% weiblich; M Alter = 4.49 Jahre, SD Alter = 1.53), zu ihrer eigenen Playfulness, ihrer Einstellung gegenüber dem kindlichen Spiel sowie ihrer Beteiligung am Spiel befragt. Anhand eines Strukturgleichungsmodells wurden sowohl direkte als auch indirekte Zusammenhänge zwischen kindlicher und elterlicher Playfulness, mediiert über die elterliche Spieleinstellung und die selbsteingeschätzte elterliche Rolle im kindlichen Spiel, untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die elterliche Playfulness und eine spielunterstützende Einstellung der Eltern einen mittleren positiven, direkten Zusammenhang mit der kindlichen Playfulness aufwiesen. Vermittelnde Zusammenhänge erwiesen sich als unbedeutend. Eine höhere elterliche Playfulness ging aber negativ mit der elterlichen Rolle als Spielleiter einher.

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