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Gefahr einer Mangelernährung älterer Patient_innen im Akutspital
Author(s) -
Sylvia Brunner,
Hanna Mayer,
Michael Dietrich,
Matthias Breidert,
Karin Blum,
Maria MüllerStaub
Publication year - 2022
Publication title -
pflege
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.148
H-Index - 12
eISSN - 1664-283X
pISSN - 1012-5302
DOI - 10.1024/1012-5302/a000844
Subject(s) - malnutrition , medicine , calorie , acute care , cluster (spacecraft) , pediatrics , gerontology , nursing , health care , computer science , economics , programming language , economic growth
Zusammenfassung. Hintergrund: Die Gefahr einer Mangelernährung ist bei hohem Alter und akuter Erkrankung erhöht und deren Erfassung sowie bedarfsgerechte Unterstützung gehören zum Verantwortungsbereich der Pflege. Fragestellung / Ziel: Mit der folgenden Forschungsfrage sollen Ernährungszustand sowie mögliche Zusammenhänge zu Pflegediagnosen und weiteren Patient_innen-Merkmalen von Personen (80-jährig und älter) analysiert werden: Welche Muster im Sinne von Zusammenhängen lassen sich in Bezug auf Kalorien- und Proteinbedarfsdeckungsgrade und weiteren Patient_innen-Merkmalen erkennen? Methoden: Explorative Querschnittsstudie mit Clusteranalyse auf Grundlage von Essprotokollen und Pflegedokumentationen. In die Gelegenheitsstichprobe eingeschlossen wurden Patient_innen der Behandlungsbereiche Chirurgie, inneren Medizin und universitäre Akutgeriatrie. Ergebnisse: Aus Daten von 135 Patient_innen wurden vier Gruppen gebildet (Proteinbedarfsdeckungsgrad): Gut-Ernährte (116 %), Genügend-Ernährte (77 %), Ungenügend-Ernährte (59 %) und Schlecht-Ernährte (40 %). Ein signifikanter Zusammenhang von Kalorien-und Proteinbedarfsdeckungsgrad und Behandlungsbereich konnte gezeigt werden. Schlussfolgerungen: Protein- und Kalorienbedarfsdeckungsgrade hängen mit dem Behandlungsbereich und folglich mit dessen Teamkultur und Behandlungskonzept zusammen. Aufgrund der Eigenschaften der Gut-Ernährten kann auf eine positive Wirkung der interprofessionellen Zusammenarbeit und der systematischen Erfassung der Gefahr einer Mangelernährung, wie es im Bereich Akutgeriatrie umgesetzt wird, geschlossen werden.

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