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Postoperatives „remote monitoring“
Author(s) -
Benedikt Preckel,
Linda M. Posthuma,
Maarten J. Visscher,
Markus W. Hollmann
Publication year - 2019
Publication title -
der anaesthesist
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.242
H-Index - 44
eISSN - 1432-055X
pISSN - 0003-2417
DOI - 10.1007/s00101-019-00693-6
Subject(s) - medicine , gynecology
Zusammenfassung Im Rahmen operativer Eingriffe treten Komplikationen meistens in der postoperativen Phase auf. Hierbei können kleine klinische Hinweise beobachtet werden, die der signifikanten Zustandsverschlechterung des Patienten vorausgehen. Auf der Normalstation werden Vitalparameter wie Herz- und Atemfrequenz alle 4–8 h erfasst. Selbst wenn bei kritisch erkrankten Patienten der Beobachtungszeitraum auf 2 h verkürzt wird und die Erhebung der Vitalfunktionen ca. 10 min in Anspruch nimmt, ist der Patient nur für 120 min pro 24 h überwacht und bleibt dementsprechend postoperativ auf der Normalstation 22 von 24 h unbeobachtet. Neue kabellose Monitoring-Systeme stehen zur Verfügung, um einige Vitalfunktionen mithilfe eines tragbaren Sensors kontinuierlich zu registrieren und Abweichungen in Form von Benachrichtigungen/Alarmen für das Personal kenntlich zu machen. Obwohl das optimale Monitoring-System bislang noch nicht existiert und die Implementierung dieser neuen Systeme ggf. Risiken beinhalten kann, ergeben sich bereits heute Chancen zur Optimierung der Überwachung postoperativer Patienten auf der Normalstation.

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