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Gestaltaussagen über dissoziierte und andere chemisch reagierende Zweistoffgrenzschichten
Author(s) -
Adams Ernst
Publication year - 1966
Publication title -
zamm ‐ journal of applied mathematics and mechanics / zeitschrift für angewandte mathematik und mechanik
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.449
H-Index - 51
eISSN - 1521-4001
pISSN - 0044-2267
DOI - 10.1002/zamm.19660460303
Subject(s) - physics , humanities , philosophy
Allgemein gültige Aussagen über chemisch reagierende, kompressible, laminare, instationäre Grenzschichten mit zwei Komponenten werden mit Hilfe des Nirenbergschen Maximumprinzips hergeleitet. Die thermodynamischen und Transporteigenschaften, die Verteilungen des Druckes, des Massen‐ und des Wärmeübergangs sind beliebig. Die folgenden Ergebnisse gelten z. B. für dissoziierte Luft als Lighthill‐Gas oder für die Injektion eines Fremdgases: 1. Schranken für die Massenkonzentrationen werden angegeben, und zwar für den Fall des thermodynamischen Gleichgewichtes, für eingefrorene Reaktionen und für einen Typus von Staupunktströmungen außerhalb des Gleichgewichtes February Die Ablösung wird allein durch den Druckgradienten bestimmt. 3. Wenn die Schallgeschwindigkeit am Außenrand der Grenzschicht gegen Null geht, kann die Geschwindigkeitskomponente u im Inneren der Grenzschicht kein Extremum annehmen.