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Zur Kristallchemie der Oxopalladate
Author(s) -
MüllerBuschbaum Hanskarl
Publication year - 2005
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.200400380
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , crystallography
Im Übersichtsbeitrag wird die Kristallchemie der Oxopalladate systematisiert. Für die Ordnung wird der Grad der Vernetzung planarer Polygone herangezogen. Ausgehend von zueinander isolierten PdO 4 ‐Polygonen steigt der Vernetzungsgrad über ∞ 1 [PdO 3 ]‐ und ∞ 1 [PdO 2 ]‐Ketten, quadratische ∞ 1 [Pd 4 O 8 ]‐Röhren zu planaren ∞ 2 [PdO 2 ]‐Netzen. In die dritte Dimension gehen aus planaren PdO 4 ‐Polygonen aufgebaute gewellte Netze, endlich breite Gerüste und geschlossene dreidimensionale Vernetzungen. Bemerkenswert ist die Ausbildung von zueinander isolierten Pd 6 O 12 ‐Ringen und Käfigstrukturen (Tl + Pd 12 O 24 ‐Makropolyeder) aus drei sich kreuzenden Pd 4 (Lücke) 4 O 16 ‐Ringen. In Kombination mit lone pair (LP) aktiven Elementen werden die planaren PdO 4 ‐Polygone zu einem PdO 4 LP 2 ‐Oktaeder ergänzt. Pd 4+ in oktaedrischer Sauerstoffkoordination entspricht der Erwartung. Ungewöhnlich ist jedoch tetraedrisch koordiniertes Pd 4+ , oktaedrisch und trigonal prismatisch koordiniertes Pd 2+ , insbesondere aber gemischtvalentes Pd 2, 5+ und Palladium mit der Valenz Pd 3+ . Metallreiche Verbindungen neigen zur Clusterbildung.
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