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Er 2 S[SiO 4 ]: Ein Erbiumsulfid‐ ortho ‐Oxosilicat mit ungewöhnlicher Sulfidionen‐Koordination
Author(s) -
Hartenbach Ingo,
Lauxmann Petra,
Schleid Thomas
Publication year - 2004
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.200400132
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry
Bei der Umsetzung von Cadmiumsulfid mit den Elementen Erbium und Schwefel in evakuierten Kieselglasampullen fallen als Nebenprodukt stäbchenförmige, rosafarbene Kristalle von Er 2 S[SiO 4 ] an, welche durch Einkristallstrukturanalyse charakterisiert wurden. Die Titelverbindung kristallisiert orthorhombisch in der Raumgruppe Cmce (a = 1070,02(8), b = 1235,48(9), c = 683,64(6) pm) mit acht Formeleinheiten in der Elementarzelle. Die Kristallstruktur enthält neben isolierten ortho ‐Oxosilicat‐Einheiten [SiO 4 ] 4− zwei kristallographisch unterschiedliche Er 3+ ‐Kationen, die beide achtfach von sechs Sauerstoff‐ und zwei Schwefelatomen koordiniert sind. Die Sulfid‐Anionen werden ihrerseits von vier Er 3+ ‐Kationen sehr verzerrt tetraedrisch umgeben. Diese exzentrischen [SEr 4 ] 10+ ‐Tetraeder bilden durch Ecken‐ und Kantenverknüpfung Schichten gemäß $^{2}_{\infty}{[{\rm SEr}_{4/2}]}^{4+}$ aus, die parallel (010) verlaufen und zwischen denen sich die isolierten ortho ‐Oxosilicat‐Tetraeder anordnen.
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