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Synthese, Eigenschaften und Struktur von LiAuI 4 und KAuI 4 mit einer Diskussion der kristallchemischen Verwandtschaft zwischen den Halogenoauraten RbAuCl 4 , AgAuCl 4 , RbAuBr 4 und LiAuI 4
Author(s) -
Schulz Lang E.,
Abram U.,
Strähle J.
Publication year - 1997
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19976231122
Subject(s) - crystallography , chemistry
Die Alkalimetalliodoaurate(III) MAuI 4 (M Li, K) entstehen in Form von Einkristallen aus MI, Au und I 2 in einer unter Vakuum abgeschmolzenen Glasampulle durch Erhitzen auf 550°C und langsames Abkühlen auf 300°C. KAuI 4 kristallisiert monoklin in der Raumgruppe P2 1 /c mit a = 968,6(4); b = 704,5(2), c = 1393,2(7) pm; β = 100,95(2)° und Z = 4. Die Kristallstruktur ist aus quadratisch‐planaren AuI 4 − ‐Anionen und K + ‐Kationen aufgebaut. Die Kationen sind von acht I‐Atomen benachbarter AuI 4 − ‐Ionen im Abstand von 350,0 bis 369,6 pm umgeben. KAuI 4 zersetzt sich bei 100°C in K 3 Au 3 I 8 , das bei 180°C zu KI, Au und I 2 zerfällt. LiAuI 4 bildet schwarze, hydrolyseempfindliche Kristallnadeln, die sich außerhalb einer Iodatmosphäre bereits bei 20°C in LiI, Au und I 2 zersetzen. Es kristallisiert in einer Strukturvariante des RbAuBr 4 ‐Typs mit der Raumgruppe P2 1 /a und a = 1511,7(4); b = 433,9(4); c = 710,0(2) pm; β = 121,50(2)°; Z = 2. Die kristallchemische Verwandtschaft zwischen den Strukturen von RbAuCl 4 , RbAuBr 4 , AgAuCl 4 und LiAuI 4 wird diskutiert.

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