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Polysulfonylamine. LXXVII. Synthese neuer Triorganoelement(IV)‐di(fluorsulfonyl)amide R 3 EN(SO 2 F) 2 (E = Si, Ge, Sn, Pb) und Kristallstrukturen von Me 3 PbN(SO 2 F) 2 und CsN(SO 2 F) 2
Author(s) -
Hiemisch Oliver,
Henschel Dagmar,
Blaschette Armand,
Jones Peter G.
Publication year - 1997
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19976230152
Subject(s) - chemistry , crystal structure , stereochemistry , crystallography
Die folgenden Verbindungen wurden erstmalig und/oder nach neuen Verfahren synthetisiert [Z = N(SO 2 F) 2 ]: Me 3 SiZ durch Transaminierung von HZ mit (Me 3 Si) 2 NH; Ph 3 SiZ ( 1b ), Ph 3 SnZ ( 3f ), Me 3 PbZ ( 4a ) und Ph 3 PbZ ( 4b ) durch Metathese des entsprechenden R 3 EC1 mit AgZ oder AgZ · C 6 H 6 ; Me 3 GeZ ( 2 ), Me 3 SnZ, 4 a und 4b durch Acidolyse von R 4 E mit HZ; c Hex 3 SnZ ( 3e ) durch Neutralisation von c Hex 3 SnOH mil HZ, Bel 1b, 2, 3e, 3f, 4a und 4b handelt es sich um neue Verbindungen. Die Kristallstrukturen von 4a (triklin, Raumgruppe P 1 ) und von Cs⊕Z⊖ ( 8 ; monoklin, Raumgruppe P2 1 /n) wurden durch Tieftemperatur‐Röntgenbeugung ermittelt. Die asymmetrische Einheit von 4a besteht aus einem Ionenpaar Me 3 Pb⊕Z⊖, das durch eine Blei‐Stickstoff‐Bindung und eine schwache Blei‐Sauerstoff‐Wechselwirkung gebildet wird (PbN 260,3, Pb … O 337,5 pm). Die Ionenpaare sind über eine Blei‐Sauerstoff‐Wechselwirkung (PbO′ 261,5 pm) zu parallelen Ketten assoziiert, die ihrerseits über fünf unabhängige CH … O‐Wasserstoffbrücken (H … O 250–275 pm) ein dreidimensionales Netz aufbauen. Im Kristall von 8 ist das Anion von sieben Kationen umgeben, wobei insgesamt elf als bindend einzustufende CsX‐Wechselwirkungen auftreten (1× CsN 321,1 pm, 6× CsO im Bereich 308,5 323,6 pm, 2 × CsF 337,3 und 338,0 pm, 1 × CsF 369,5 pm und 1 × CsO 375,3 pm). Das unregelmäßige Koordinationspolyeder des Kations wird am besten mit der Koordinationszahl 9 + 2 beschrieben. In beiden Strukturen weicht die Konformation des Anions nicht wesentlich von der Pseudo‐C 2 ‐Symmetrie des diskreten Z⊖ in bekannten Onium‐Salz‐Strukturen ab.

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