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Untersuchungen zu Struktur und physikalischen Eigenschaften von Oxiden der LaPd 2 O 4 ‐Familie
Author(s) -
Krämer Gerd,
Hägele Eugen,
Wagner Norbert,
Jansen Martin
Publication year - 1996
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19966220617
Subject(s) - chemistry , crystallography , medicinal chemistry , stereochemistry
Die neuen gemischtvalenten Oxopalladate MPd 2 O 4 (M = Pr, Nd, Gd, Y) entstehen unter hydrostatischem Druck (ca. 2 GPa) in Anwesenheit eines festen Sauerstoffträgers (KClO 3 ) aus den binären Oxiden. Nach den Einkristallstrukturuntersuchungen bzw. der Rietveld‐Verfeinerung an Pulvern kristallisieren die Seltenerdoxopalladate in der tetragonalen Raumgruppe I 4 1 /a (Nr. 88) und sind isotyp mit LaPd 2 O 4 (PrPd 2 O 4 : a = 5,8382(2), c = 10,1687(5) Å; NdPd 2 O 4 : a = 5,8419(3), c = 10,1949(6) Å; GdPd 2 O 4 : a = 5,7799(3), c = 10,0677(8) Å; YPd 2 O 4 : a = 5,7359(3), c = 9,9829(8) Å). Die Kristallstruktur enthält quadratisch planare PdO 4 ‐Einheiten, die entlang [100] und [0 10] gestapelt und über gemeinsame Ecken zu einem dreidimensionalen Gerüst verknüpft sind. Die Substitution von Lanthan durch die „kleineren” Ionen Pr 3+ , Nd 3+ , Gd 3+ und Y 3+ führt zu einer Verringerung des PdPd‐Abstandes innerhalb der Stapel. Parallel dazu wird eine Zunahme der spezifischen Leitfähigkeit beobachtet. Alle im Rahmen dieser Arbeit untersuchten Oxopalladate zeigen eine für Halbleiter typische Widerstandscharakteristik und sind paramagnetisch. Sie zersetzen sich unter Atmosphärendruck bei Temperaturen oberhalb 880 K zu elementarem Palladium und den binären Seltenerdoxiden.

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