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Synthese, Struktur und magnetische Eigenschaften von [CrCl(μ‐Cl)(TMEDA)] 2
Author(s) -
Bachmann Bernd,
Heck JÜRgen,
Hahn F.,
Massa Werner,
Pebler JüRgen
Publication year - 1995
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19956211214
Subject(s) - chemistry , crystallography
Den Titelkomplex [CrCl(μ‐Cl)TMEDA] 2 ( 1 ) erhält man in einer äquimolaren Reaktion von CrCl 2 (THF) mit TMEDA in hohen Ausbeuten. 1 kristallisiert in der monoklinen Raumgruppe P2 1 /c mit a = 843,2(2), b = 1 109,4(2), c = 1 147,4(3) pm, β = 102.99(2)° und Z = 2. Die Molekülstruktur von 1 enthält zwei leicht verzerrte quadratisch pyramidal koordinierte CrL 5 ‐Untereinheiten, die über zwei unsymmetrische Cl‐Brücken verbunden sind. Die μ‐Cl‐Funktionen nehmen die apikale Position der einen und eine basale Position der anderen CrL 5 ‐Einheit ein, wobei die apikale Cr–Cl‐Bindung (277,6(1) pm) deutlich länger als die basale Cr–Cl‐Bindung (240,6(1) pm) ist. Die terminale Cr–Cl‐Bindung ist noch kürzer (237,5(1) pm), Der CrCr‐Abstand mit 381,7(1) pm liegt deutlich außerhalb einer bindenden Cr–Cr‐Wechselwirkung. Dieses wird durch magnetische Suszeptibilitätsmessungen bestätigt, die pro Cr‐Zentrum vier ungepaarte Elektronen nachweisen; allerdings kann eine kleine antiferromagnetische Kopplung von J/k = −7,3 K berechnet werden. Diese Kopplung wird vermutlich durch einen 90°‐σ‐Superaustausch über die Cl‐Brücken erwirkt.