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Strukturverfeinerung und magnetische Messungen an Mn 2 SnS 4
Author(s) -
Partik M.,
Stingl Th.,
Lutz H. D.,
Sabrowsky H.,
Vogt P.
Publication year - 1995
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19956210927
Subject(s) - crystallography , chemistry , physics , materials science
Die Kristallstruktur von Mn 2 SnS 4 wurde mittels Röntgeneinkristall‐ und Röntgenpulver‐Messungen nachbestimmt. Mn 2 SnS 4 besitzt eine defiziente NaCl‐Überstruktur und kristallisiert, wie von Wintenberger und Jumas [6] vorgeschlagen, in der orthorhombischen Raumgruppe Cmmm (R f = 1,4% für 266 unabhängige Reflexe mit I > 0σ 1 ). Die in dieser Zelle nicht indizierbaren Reflexe können unter der Annahme einer Mehrlingsbildung verfeinert werden. Das effektive magnetische Moment μ eff von Mn 2+ beträgt 5,92 B.M. Unterhalb 160 K liegt eine antiferromagnetische Ordnung vor. Die IR‐und Raman‐Spektren zeigen 5 bzw. 3 Banden im Bereich von 150–320 cm −1 .