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Anorganische Bi(cyclopentasilanyle): Synthese und spektroskopische Charakterisierung
Author(s) -
Stüger Harald,
Lassacher Paul,
Hengge Edwin
Publication year - 1995
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19956210914
Subject(s) - chemistry
Ausgehend von Nonachlor‐ bzw. Nonabromcyclopentasilan, die durch Abspaltung der Phenylgruppen in Nonaphenylcyclopentasilan mit HX/AlX 3 (X = Cl, Br) zugänglich sind, gelingt durch Kopplung mit ( t ‐bu) 2 Hg die Synthese der bicyclischen Oligosilane Bi(nonachlorcyclopentasilanyl) ( 7 ) und Bi(nonabromcyclopentasilanyl) ( 8 ). Bi(nonaphenylcyclopentasilanyl) ( 6 ), das mit HX/AlX 3 ebenfalls in 7 oder 8 überführt werden kann, läßt sich aus Bromnonaphenylcyclopentasilan mit Naphthyllithium darstellen. Die Hydrierung von 7 und 8 mit LiAlH 4 liefert neben dem erwarteten Bi(cyclopentasilanyl) etwa 15% Cyclopentasilan, was auf eine bemerkenswerte Labilität der zentralen SiSi‐Bindung gegenüber nucleophilen Reagenzien schließen läßt. Massenspektroskopische Untersuchungen ergeben keine Hinweise auf eine geringere Bindungsstärke der mittelständigen SiSi‐Bindung in 7 und 9 .