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Strukturelle und spektroskopische Charakterisierung sechsfach koordinierter Vanadium(V)‐Komplexe: Ein Strukturmodell für das aktive Zentrum Vanadium‐abhängiger Haloperoxidasen
Author(s) -
Plass Winfreid
Publication year - 1994
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19946200924
Subject(s) - chemistry , vanadium , stereochemistry , raman spectroscopy , crystallography , physics , inorganic chemistry , optics
Ausgehend von Ammoniummetavanadat und dreibasigen, fünfzähnigen Liganden vom Typ der Schiffschen Basen wurde eine Reihe unterschiedlich substituierter Vanadium(V)‐Komplexe synthetisiert. Das sowohl aliphatische als auch aromatische Hydroxylgruppen tragende Ligandengerüst stabilisiert hierbei die VO 3+ ‐Einheit. Die Charakterisierung der Komplexe 1–5 erfolgt mit Hilfe von 1 H‐, 13 C‐ und 51 V‐NMR‐bzw. Schwingungsspektroskopie (IR, Raman und Resonanz‐Raman) sowie durch die Aufnahme von Elektronenanregungsspektren. Die Röntgenstrukturanalyse von 1 (monokline Raumgruppe P 2 1 / n : a = 1 073,3(2); b = 1 201,1(3); c = 1 165,7(3) pm; β = 101,89(2)°; Z = 4) zeigt für das Vanadium(V)‐Zentrum eine verzerrt oktaedrische Umgebung. Der LMCT‐Übergang in den Elektronenspektren der Komplexe 1–5 , dessen Zuordnung auf Resonanz‐Raman‐Spektren und EHMO‐Rechnungen basiert, wird bei relativ großen Energien (21,8–25,8 × 10 3 cm −1 ) beobachtet. Die physikalischen Eigenschaften der Komplexe 1–5 werden im Zusammenhang mit den entsprechenden von Strukturmodellen für das aktive Zentrum der Vanadium‐abhängigen Haloperoxidasen diskutiert.

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