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Synthese, Kristallstruktur und Magnetismus von Natriumtetrachlorotitanat(II), Na 2 TiCl 4
Author(s) -
Hinz Dirk J.,
Dedecke Thorsten,
Urland Werner,
Meyer Gerd
Publication year - 1994
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19946200507
Subject(s) - chemistry , crystallography
Na 2 TiCl 4 entsteht in Form von Einkristallen bei der metallothermischen Reduktion von TiCl 3 mit Na (525°C, 90 d, Ta‐Ampulle). Reine Pulverproben von türkis‐grünem Na 2 TiCl 4 sind durch Synproportionierung von TiCl 3 mit Titan in Gegenwart von NaCl zugänglich (950–520°C, 21 d). Die Strukturverfeinerung aus Vierkreis‐Diffraktometer‐Daten bestätigt, daß Na 2 TiCl 4 im Sr 2 PbO 4 ‐Typ kristallisiert (orthorhombisch, Raumgruppe Pbam (Nr. 55), Z = 2, a = 694,2(1), b = 1 198,9(2), c = 385,6(1) pm, R = 0,055, R w = 0,038). Ti 2+ ist in Form eines verzerrten Oktaeders von Cl − umgeben. Die Oktaeder sind über gemeinsame Kanten zu Ketten   ∞ 1 [TiCl 2/1 Cl 4/2 ] 2− verknüpft, die längs [001] angeordnet sind. Die magnetische Suszeptibilität wurde im Bereich von 2–300 K bei verschiedenen Feldstärken bestimmt. Die Interpretation der Meßdaten erfolgte über Kristallfeld‐Rechnungen unter Berücksichtigung magnetischer Wechselwirkungen. Das Nicht‐Curie‐Verhalten der reziproken magnetischen Suszeptibilität von Ti 2+ in Na 2 TiCl 4 ist auf den Einfluß der Spin‐Bahn‐Kopplung zurückzuführen.

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