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Schwermetall‐π‐Komplexe. IX. Die Kettenpolymere ∞ 1 [(1,2‐ (CH 3 ) 2 C 6 H 4 BiCl 3 ) 2 ], ∞ 1 [(1,3) (CH 3 ) 2 C 6 H 4 BiCl 3 ) 2 ] und ∞ 1 [(1,4‐ (CH 3 ) 2 C 6 H 4 BiCl 3 ) 2 ]
Author(s) -
MüllerBecker S.,
Frank W.,
Schneider J.
Publication year - 1993
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19936190618
Subject(s) - chemistry , crystallography , trigonal crystal system , stereochemistry , crystal structure
In den Festkörperstrukturen der drei Komplexe (C 6 H 4 (CH 3 ) 2 )BiCl 3 (C 6 H 4 (CH 3 ) 2 = o‐Xylol: 1 , m‐Xylol: 2 , p‐Xylol: 3 ) findet man quasidimere Einheiten fast unverzerrter, arenkoordinierter BiCl 3 ‐Fragmente, die über zusätzliche BiCl‐Kontakte zu eindimensionalen polymeren Ketten assoziiert sind. Während die Ketten von 2 und 3 nur aus Bi 2 Cl 2 ‐Vierringsegmenten bestehen, führt eine weitere Verbrückung in 1 zusätzlich zu trigonal‐bipyramidalen Anordnungen mit Bi‐Atomen der Koordinationszahlen 3 + 3 + 1 bzw. 3 + 2 + 1 (prim. + sek. Cl‐Kontakte + Aren). Die Bindung des Arens an das Metall ist durch Bi‐Aren‐Abstände zwischen 297 und 306 pm charakterisiert. Die „ring slippage” beträgt 24–41 bzw. 73 pm bei den sechsfach bzw. siebenfach koordinierten Bi‐Atomen. Die Richtung dieser Verschiebung in bezug auf die Lage der Methylgruppen des Arens kann nicht auf elektronischer Basis interpretiert werden, sondern ist sterisch verursacht. Für die Farbe der Komplexe erweist sich IP 1 des Arens als bestimmend.