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Ein neues Syntheseverfahren für Vanadiumbronzen. Die Kristallstruktur von βAg 0,33 V 2 O 5 . Verfeinerung der Kristallstruktur von ϵCu 0,76 V 2 O 5
Author(s) -
HaEierdanz MyLinh,
Müller Ulrich
Publication year - 1993
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19936190211
Subject(s) - crystallography , chemistry , stereochemistry
Ag 0,33 V 2 O 2 und Cu 0,76 V 2 O 5 wurden durch zweiwöchiges Erhitzen von äquimolaren Gemischen AgI + V 2 O 5 (700°C) bzw. CuI + V 2 O (525°C) in einer Quarzglasampulle erhalten. Mit je einem der gut ausgebildeten Kristalle wurden eine Röntgenstrukturanalyse durchgeführt. Ag 0,33 V 2 O 5 hat die für die β‐Phase der Vanadiumbronzen bekannte Struktur, d. h. Schichten aus verzerrten, kantenverknüpften VO 6 ‐Oktaedern sind über bestimmte Oktaederecken verknüpft, die Ag‐Atome nehmen statistisch zwei Atomlagen der Koordinationszahl 7 mit halber Besetzungswahrscheinlichkeit ein. Cu 0,76 V 2 O 5 hat die früher bereits bestimmte Struktur der ϵ‐Phase, deren Raumgruppe jedoch nicht Cm sondern C2/m ist.