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Über die Reaktion von Tellur mit Wolframhalogeniden: Synthese und Struktur von Te 7 WOCl 5 , einer Verbindung mit einem polymeren Tellur‐Kation
Author(s) -
Beck J.
Publication year - 1993
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19936190204
Subject(s) - chemistry , crystallography
Die Reaktion von Tellur mit WOCl 4 in Gegenwart eines großen Überschusses WCl 6 in einer geschlossenen, evakuierten Glasampulle bei 150°C ergibt neben dem Hauptprodukt Te 8 (WCl 6 ) 2 eine geringe Ausbeute an Te 7 WOCl 5 . Die Kristallstrukturbestimmung (orthorhombische Raumgruppe Pcca , Gitterkonstanten bei 173 K: a = 2 596,5(9) pm, b = 810,0(3) pm, c = 775,7(2) pm) zeigt, daß Te 7 WOCl 5 aus eindimensionalen, bandförmigen Tellur‐Kationen, eindimensionalen Strängen assoziierter, pyramidaler WOCl 4 − ‐Anionen und aus isolierten Cl − ‐Anionen aufgebaut ist. Te 7 WOCl 5 kann daher als [Te 7 2+ ] n [WOCl 4 − ] n (Cl − ) formuliert werden. Die Struktur ist eng verwandt aber nicht isotyp zur Struktur des analogen, bromhaltigen Te 7 WOBr 5 . Der Unterschied zwischen den beiden Strukturen liegt in verschiedenen Richtungen der polaren [WOX 4 − ] n ‐Ketten (X = Cl, Br). Die Bestimmung der Kristallstruktur von Te 7 WOCl 5 bei drei verschiedenen Temperaturen (223, 173 und 123 K) zeigt, daß das stark anisotrope Schwingungs‐ellipsoid eines Telluratoms durch thermische Schwingung verursacht wird, da die Auslenkungsparameter aller Atome der Struktur für 0 K auf Null extrapoliert werden können.

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