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Über die Verbindung Sr 7 Mn 4 O 15 und Beziehungen zur Struktur von Sr 2 MnO 4 und α‐SrMnO 3
Author(s) -
Kriegel R.,
Feltz A.,
Walz L.,
Simon A.,
Mattausch H.J.
Publication year - 1992
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19926170117
Subject(s) - materials science , chemistry
Die bisher als α‐Modifikation von Sr 2 MnO 4 beschriebene Substanz stellt ein Gemenge aus SrO und Sr 7 Mn 4 O 15 dar. Bis zu 0,3 mm lange schwarze Einkristalle wurden durch Erhitzen von vorreagiertem Sr 7 Mn 4 O 15 , SrO und SrCl 2 in einer unter Argon zugeschmolzenen Platinampulle auf 1350°C erhalten. Die neue Verbindung kristallisiert monoklin in der Raumgruppe P 2 1 /c mit den Gitterkonstanten a = 681,78(6), b = 962,24(8), c = 1038,0(1)pm, β = 91,886(7)° und Z = 2 in einem neuen Strukturtyp, der mit α‐SrMnO 3 verwandt ist. Charakteristisch für die Struktur von Sr 7 Mn 4 O 15 sind Schichten eckenverknüpfter Doppeloktaeder[O 2/2 OMnO 3 MnO 2 O 1/2 ] 7− parallel zur (100). Oberhalb 100K folgt der Magnetismus von Sr 7 Mn 4 O 15 dem Curie‐Weiss‐Gesetz mit Θ ∼ ‐426K und einem Moment μ eff = 3,62μ B pro Mn entsprechend Mn 4+ .