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Beiträge zur Chemie des Phosphors. 222. Pentaisopropyl‐tridecaphosphan(5), P 13 i ‐Pr 5 – Struktur in Lösung und im Kristall
Author(s) -
Baudler M.,
Jachow H.,
Tebbe K.F.
Publication year - 1992
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19926140804
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , medicinal chemistry
Pentaisopropyl‐tridecaphosphan(5) ( 1 ), das nach früheren Untersuchungen [3] durch Reaktion von i ‐PrPCl 2 , P 4 und Magnesium und anschließende Thermolyse des Rohproduktes erhältlich ist, war strukturell erst unvollständig charakterisiert. Durch kernresonanzspektroskopische Studien und eine Kristallstrukturanalyse konnte jetzt die zuvor postulierte Konstitution experimentell bestätigt werden. Demnach handelt es sich bei 1 um 3,4,7,10,11‐Pentaisopropyl‐pentacyclo[7.4.0.0 2,6 .0 5,13 .0 8,12 ]tridecaphosphan. In Lösung liegen zwei Konfigurationsisomere 1 a und 1 b der Symmetrie C 1 bzw. C s im Häufigkeitsverhältnis von etwa 2 : 1 vor. Bei der Kristallisation scheidet sich reines 1 b ab, das bei Raumtemperatur in Lösung durch Inversion wieder in das Isomerengemisch 1 a , 1 b umgewandelt wird. Hinweise auf ein weiteres symmetrisches Diastereomer wurden nicht gefunden. Offensichtlich ist bei 1 b die Inversionsbarriere für das Atom P 7 deutlich höher als für die Atome der Zweierbrücken P 3 P 4 bzw. P 10 P 11 .

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