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N,N,N′,N′‐Tetramethylethylendiamin‐di( tert ‐butyl)aluminium‐Kationen — Molekülstruktur des [(Me 3 C) 2 Al · TMEDA] ⊕ [(Me 3 C) 2 AlBr 2 ] ⊖
Author(s) -
Uhl Werner,
Wagner Jürgen,
Fenske Dieter,
Baum Gerhard
Publication year - 1992
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19926120106
Subject(s) - chemistry , medicinal chemistry , stereochemistry
Die dimeren Di( tert ‐butyl)halogenalane (Me 3 C) 2 AlX (X = Cl, Br) reagieren mit N,N,N′,N′‐Tetramethylethylendiamin (TMEDA) in heißem Benzol zu insgesamt drei Verbindungen: den salzartigen Derivaten [(Me 3 C) 2 Al (TMEDA)] ⊕ [(Me 3 C) 2 AlX 2 ] ⊖ 1 , die, wie die Kristallstrukturbestimmung am entsprechenden Bromderivat zeigt, im Festkörper isolierte Anionen und Kationen aufweisen, den ebenfalls salzartigen [(Me 3 C) 2 Al(TMEDA)] ⊕ X ⊖ 3 und den eher kovalenten, in n‐Pentan löslichen (Me 3 C) 2 AlX(TMEDA) 2 , in denen das Amin nicht mehr chelatartig an das Aluminiumatom, sondern nur noch über ein Stickstoffatom gebunden ist. Die Reaktion gleicht damit der symmetrischen und unsymmetrischen Spaltung des Diborans(6). 2 ist in Lösung unbeständig und wandelt sich je nach Lösungsmittel zu unterschiedlichen Produkten um: in Benzol bildet sich 3 , aus n‐Pentan scheidet sich 1 ab. Mehrstündiges Behandeln von 1 mit siedendem n‐Hexan in Gegenwart von wenig TMEDA ergibt für X = Cl das Monohalogenidderivat 3 , für X = Br aber die kovalente Verbindung 2 .

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