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Alternativ‐Liganden. XXIV. Rhodium(I)‐Komplexe mit P‐Donor‐und Sn‐ bzw. B‐Akzeptor‐Liganden
Author(s) -
Grobe J.,
Martin R.
Publication year - 1992
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19926070125
Subject(s) - rhodium , chemistry , political science , catalysis , biochemistry
Donor/Akzeptor‐Liganden des Typs Me 2 PCH 2 CH 2 SnMe 3 (1), (Me 2 PCH 2 CH 2 ) 2 SnMe 2 2 bzw. Me 2 PCMe= CMeBMe 2 ( 3 ) wurden entweder durch Hydrostannylierung von Me 2 PVi mit Me 2 SnH bzw. Me 2 SnH 2 oder durch eine mehrstufige Synthese über Na[Me 3 BH] und Na[Me 3 BC;CMe] mit Me 2 PCI als Partner dargestellt. Die neuen Liganden dienten zur Synthese der Rh(I)‐Komplexe RhCI(CO)(Me 2 PCH 2 CH 2 SnMe 3 ) 2 (5) , RhCI(CO)(Me 2 PCH 2 CH 2 ) 2 SnMe 2 (7) und RhCI(CO)(Me 2 PCMe=CMeBMe 2 ) 2 (8) durch Umsetzung von [Rh(CO) 2 CI] 2 (4) mit den entsprechenden Liganden. Zusätzlich wurden die VASKA‐artigen Verbindungen RhCI(CO)(Me 2 PVi) 2 (6) und RhCI(CO)(PMe 3 ) 2 dargestellt, um einen alternativen Syntheseweg zu prüfen oder das bekannte Addukt RhCI(CO)(PMe 3 ) 2 . BBr 3 (9) zu gewinnen RhBr(CO)(PMe 3 ) 2 (10) und das Zweikernsystem [RhBr(CO)PMe 3 ] 2 (11) wurden bei der Aufarbeitung des (1:1)‐Reaktionsgemisches von RhCI(CO)(PMe 3 ) 2 und BBr 3 spektroskopisch identifiziert. für ihre Bildung werden plausible Reaktionswege vorgeschlagen. „Metallbase”/Akzeptor‐Wechselwirkungen werden einerseits durch Folgereaktionen (bei den Liganden mit Sn‐Akzeptor), andererseits durch signifikante Änderungen der spektroskopischen Daten angezeigt (bei 8) . Neue Verbindungen ausreichender Stabilität werden durch analytische (C, H) und spektroskopische Untersuchungen (MS, IR, NMR) charakterisiert.