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Ein metallsubstituiertes Cyclotriphosphan [(η 5 ‐C 5 Me 5 )(Co) 2 FeP] 3 als terminaler η 2 ‐Ligand in Chrom‐und Molybdäntetracarbonyl‐Komplexen
Author(s) -
Weber L.,
Sonnenberg U.,
Stammler H.G.,
Neumann Beate
Publication year - 1991
Publication title -
zeitschrift für anorganische und allgemeine chemie
Language(s) - German
Resource type - Journals
SCImago Journal Rank - 0.354
H-Index - 66
eISSN - 1521-3749
pISSN - 0044-2313
DOI - 10.1002/zaac.19916050110
Subject(s) - chemistry , stereochemistry , ligand (biochemistry) , crystallography , biochemistry , receptor
Bei der Umsetzung des übergangsmetallsubstituierten Cyclotriphosphans [(η 5 ‐C 5 Me 5 )(CO) 2 Fe‐P] 3 ( 1 ) mit (Norbornadien)M(CO) 4 (M = Cr, Mo) werden monomere Komplexe der Zusammensetzung η 2 ‐[(η 2 ‐C 5 Me 5 )Fe‐P] 3 M(CO) 4 ( 2 : M = Cr; 3 : M = Mo) erhalten. Die Struktur von 2 wurde durch Röntgenbeugungsanalyse bestimmt. Das Grundgerüst des Moleküls besteht aus einem Dreieck aus Phosphoratomen mit zwei cis‐ und einem trans‐ständigen Fe(CO) 2 (C 5 Me 5 )‐Substituenten. Die beiden cis‐konfigurierten P‐Atome des Dreiringes sind an ein Cr(CO) 4 ‐Fragment koordiniert. Dabei ist ihr Abstand [2, 191 (5) und 2,183(6) Å] gegenüber den beiden anderen P‐P‐Bindungen [2,206(5) und 2,217(5) bzw. 2,214(5) Å] geringfügig verkürzt. Die P 3 ‐Einheit und das P 2 Cr‐Dreieck schließen einen Diederwinkel von 44,8° bzw. 43,4° ein. Aufgrund sterischer Wechselwirkungen mit dem cis‐orientierten (η 5 ‐C 5 Me 5 )(CO) 2 FE‐Substituenten an P(3) ist das Cr(CO) 4 ‐Fragment stark verzerrt.